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Welding-on-the-Fly“ – fliegendes Schweißen heißt die neue Zukunft im Laser Remote Welding.

„Gemächlich gleitet der Roboterarm über die Rohkarosserie. Wie Zeus schleudert er aus seiner Spitze Dutzende Blitze pro Sekunde, die scheinbar planlos auf den Bauteilen landen, die verbunden werden sollen. Wo sie auftreffen, setzen sie einen Schweißpunkt. Das geht mindestens zehnmal schneller als mit heutigen Schweißroboter“

berichtet Yahoo!Finanzen (2005). Der Autor spricht von dem sogenannten, Laser Remote Welding bei dem mit einem Laser aus der Ferne geschweißt wird. Der hochenergetische Laserstrahl wird über einen verstellbaren Spiegel auf der Werkstückoberfläche verfahren, und spannt somit eine Arbeitsfläche auf. Die Höhe lässt sich durch eine zusätzliche verfahrbare Optik verstellen. In dem so gewonnenen Arbeitsraum kann der Laserstrahl mit sehr hoher Dynamik verstellt werden und die Bauteile verschweißen. Es lässt sich im Vergleich zu herkömmlichen Laser-Remote Verfahren die Dynamik erheblich erhöhen, durch die Bewegung eines Scanner-Spiegels mit seiner relativ geringen Masse.
In Kombination mit einem Roboter wird das sog. „Welding-on-the-Fly“- fliegendes Schweißen ermöglicht. Während er gemütlich auf seiner Bahn verfährt, wird die gesamte Fläche unter ihm bearbeitet.

Der wesentliche Vorteil des Systems liegt in der Reduzierung unproduktiver Nebenzeiten bei einer sehr guten Schweißnahtgüte. Durch die hohe Dynamik beim Verstellen des Scannerspiegels sind die Verfahrzeiten vom Schweißnahtende bis zum Anfang der nächsten Naht vernachlässigbar klein.

Der Laser wird über einen Lichtwellenleiter zugeführt und ermöglicht somit eine sehr hohe Flexibilität. Die Optiken können mit Hilfe des Roboters frei im Raum bewegt werden und sind daher unabhängig von der Lage der Schweißnaht und der Lage der zu bearbeitenden Bauteile. 

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