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Pressemitteilung vom 22.05.2006

KeySysTech präsentiert KeyVision3D

Nachdem die KeySysTech GmbH, Systemintegrator für Bildverarbeitung, inzwischen für verschiedene Kunden ihr Visionsystem zum flexiblen, automatisierten Depalettieren an-gepasst hat, bekommt das Produkt nun einen Namen: KeyVision3D. KeyVision3D macht es möglich Werkstücke zu depalettieren, deren Position nicht exakt bestimmt ist.

In den Produktionshallen Deutschlands ist man ihren Anblick inzwischen schon gewöhnt: Etwa 120.000 Roboter erleichtern den Alltag deutscher Werker.

Bisher war ihr Einsatz hauptsächlich auf Wiederholarbeiten beschränkt. Durch den Einsatz von Sen-sorik werden die Aufgaben der Roboter breiter gefächert. Eine Aufgabe, die dennoch zumeist noch von Werkern erledigt wird, ist das Depalettieren. Besonders bei schweren und unhandlichen Werkstücken keine angenehme Arbeit. Das Problem bei der Depalettierung ist die Positionserken-nung der Werkstücke. Sind diese nicht exakt auf der Palette positioniert, kann der Roboter sie nicht depalettieren.

KeySysTech stellt nun ein Visionsystem vor, dass dem Roboter exakte Positionsdaten mitteilt, so dass dieser in der Lage ist zu depalettieren. KeyVision3D ist ein 3D-Messverfahren, beruhend auf der Laserlaufzeitmessung. KeyVision3D ist in der Lage, Anzahl, Dimensionen, Typ sowie exakte Position der Werkstücke zu detektieren.

Das Visionsystem wird in zwei grundsätzlichen Varianten angeboten:

 

  • KeyVision3D TIME
  • KeyVision3D SPACE

KeyVision3D TIME, die Bildverarbeitungseinheit des Systems, ist vom Roboter entkoppelt. Das spart Zeit und ermöglicht somit kurze Taktraten. KeyVision3D SPACE, die Bildverarbeitungseinheit, wird direkt an der Roboterhand angebracht. Das spart Platz und ist besonders geeignet für enge Produktionsverhältnisse.

KeyVision3D hat sich bereits mehrfach in der Praxis bewährt, vor allem der Einsatz im Bereich der Räderindustrie und dem Depalettieren von Kleinladungsträgern. Generell kann KeyVision3D überall dort eingesetzt werden, wo die Aufgabe des Depalettierens durch einen Roboter bisher gescheitert ist. Die Gründe für dieses Scheitern können vielfältig sein.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel, dass die Werkstücke unregelmäßig geformt sind, was es für den Roboter schwer macht, diese zu greifen. Eine andere Möglichkeit ist, dass die Werkstücke in nicht genau definierten Positionen palettiert sind, der Roboter sich also nicht an reproduzierbaren Daten orientieren kann. Auch das kann wiederum verschiedene Gründe haben. Beispielsweise könnten die Paletten von Hand gepackt worden sein, oder die Werkstücke sind durch Transport auf der Palette verschoben worden. Jetzt können auch solche Prozesse durch den Einsatz von KeyVision3D automatisiert werden.

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